Am liebsten möchte man es der ganzen Welt erzählen, jedem dem man begegnet, jedem der es wissen will und auch nicht wissen will …
… ich habe gestern am 14. Februar, am Valentinstag meinen Schatz einen Antrag gemacht und sie hat JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA gesagt
Wir sind verlobt …
Aber bis dahin war es aber ein langer interessanter und aufregender Weg, der schon letztes Jahr anfing, da ich ursprünglich schon am 24.12. überlegt hatte, aber a) habe ich nicht den passenden Ring gefunden und b) war es zeitlich ungeschickt. Aber die Entscheidung war bei mir gefallen und ich mußte nur noch den richtigen Ring finden und die passende Idee entwickeln, um meinen Schatz zu fragen.
Als kleine Unterstützung zog ich Jenny, Romys beste und älteste Freundin hinzu, weil wenn man sowas alles macht ohne es einem zu erzählen würde man glaube ich platzen. Zumal ich über kurz oder lang ihre Hilfe benötigen würde die sie auch sofort für jeglich erdenkliche Eventualität anbot.
Immer wieder schaute ich über das Internet nach Verlobungsringe, googlete rauf und runter und besuchte hier einige ansässige örtliche Juewliere, aber nichts von alledem war so nach meiner Vorstellung. Entweder so teuer, das man locker dafür ein gebrauchten Kleinwagen kaufen konnte oder aber nicht das was ich suchte bis ich am 01.02. auf diese Seite gestoßen bin:
Hier konnte man sich seinen Ring so zusammen stellen wie man es sich wünscht und dazu sah man bei jedem Schritt wie er aussieht und auch wie es sich auch im Preis auswirkte. Einfach genial und den fertig konfiguriertem Ring schickte ich dann per Anfrageformular an eine in der Nähe liegenden Juwelier, bzw. Juwelieren – ein absoluter Glückgriff wie ich später rausstellte ![]()
Sie rief mich auch nächsten Morgen auch schon direkt an, um einige Dinge zu klären und einen Termin zu vereinbaren. Auf anhieb eine sehr sympatische Damen aber gleich mehr dazu.
Wie es der Zufall wollte war es genau an diesem Dienstag so, dass ich Nachmittags beim Kunden war und mein Schatz sich um 17Uhr spontan zum Tennis verabredet hatte (danke Resi – das war nicht mal abgesprochen *lol*). Also eine ideale Gelegenheit den Ring, den sie nie beim Sport an hat, zu stibitzen und damit so schnell es ging nach Holzgerlingen zur Katharina Weisser zu fahren. Sie war schon am Telefonat sehr freundlich und entgegenkommend und meinte nur: “Sie können kommen wann sie wollen, auch nach Geschäftsschluß – ich bin für Sie da”. Und so machte ich beim Kunden pünktlich Schluß, der übrigens auch um 17Uhr noch einen Termin hatte und fuhr die 38,8 km nach Holzgerlingen schon mit einer ziemlichen Anspannung wie es bei der Juwelierin werden wird und ob ich meinen Ring nun gefunden habe.
Frau Weisser war wie schon gesagt sehr sympatisch und ihre Beratung war absolute spitzenklasse. Zu jeder Frage die ich hatte brachte sie ein Beispielring um mir die Unterschiede zu zeigen und/oder erklärte mir die Unterschiede was gut und was weniger gut ist, bzw. im täglichen Tragen unbrauchbar ist.
Meine Konfiguration sind wir Schritt für Schritt durchgegangen und zu meinem Erstaunen war bis auf paar kleine Änderungen der Ring so wie ich ihn mir gewünscht hatte. Nach ca. 45min waren wir fertig und der Ring wurde auf den 10. Februar bestellt, so das ich noch 4 Tage Puffer hatte.
Jetzt hieß es schnell heim und Romys Ring wieder an Ort und Stelle plazieren so das sie ja nichts merkt *hihi*
Und dann war warten und warten und warten und warten … (so ein ganz bißchen auf heißen Kohlen sitzend
) angesagt.
Am 08. Februar bei der Geburtstagsfeir von Romys Mutter passte ich diese ab, um bei ihr ganz traditionell um die Erlaubnis zu bitten. Sie willigte natürlich sehr erfreut ein. Im gleichen Zuge versteckte ich noch ca. 1000 Teelichter in der Wohnung als erste Vorbereitung und weihte Renate in meinen Plan den ich mit Jenny geschmiedet hatte ein.
Am 9. Februar wollte ich schon anrufen, hielt mich aber zurück. Am 10. vom Kunden in Augsburg aus, konnte ich dann nicht mehr anders, ich mußte anrufen. Frau Weisser hatte bisher noch nichts bekommen, aber sie würde sich sofort drum kümmern und sich bei mir melden. 10min später kam schon ihr Rückruf mit einer positiven Meldung. ER WAR DA
Ok, von Augsburg nach Holzgerlingen sind es ca. 2 bis 2,5h und an diesem Mittwoch war unglaubliches Schneegestöber. Ich fuhr morgens schon 2,5h auf der Autobahn auf teilweise geschlossener Schneedecke nach Augsburg. Wie wird das erst Abends nachdem es den ganzen Tag geschneit hat. Frau Weisser war auch hier wieder grandios und meinte nur, ich können auch später noch kommen, sie sei eh beschäftigt, auch wenn sie Mittwochs schon Mittags zu machen.
Also versuchte ich um 18Uhr beim Kunden fertig zu werden, aber daraus wurde leider nichts :-/ Aus 18Uhr wurde 20Uhr und der Plan nach Holzgerlingen zu kommen viel parktisch ins Wasser – vorallem bei den Witterungsbedingungen *seufz*
Ich rief bei ihr an und meinte, dass es mir nicht reicht und es sicher 22Uhr wird. Sie meinte nur: “Kein Problem, ich soll mich melden wenn ich in der Nähe bin, vor 22Uhr geht sie eh nicht ins Bett” *lol*
Punkt 22Uhr stand ich bei ihr vor der Tür und sie empfing mich mit einem freundlichen warmen lächeln, überreichte mir den Ring und drückte mir ein Zettel mit Kontodaten in die Hand.
Sie wollte zu meinem Erstaunen weder ein Ausweis, noch Geld noch sonst irgendwas von mir sehen und meinte nur: “Herr Vietense, sie wollen doch nicht mit einem gestohlenen Ring in die Ehe gehen” und lächelte dabei
Man war ich glücklich den Ring in den Händen zu halten, aber ab jetzt geht die ganze Story ja erst richtig los.
Von mir geplant war, dass ich meinen Schatz bei Ihr in Wäschenbeuren frage, bei Ihrer Familie sozusagen. Ich mußte sie nur davon überzeugen das wir am Valentinstag irgendwie nach GP fahren, um dort am 14. Essen zu gehen. Dies wollte nicht so ganz klappen und so mußte Jenny etwas nachhelfen, damit diese Romy nach Wäschenbeuren lotst, denn es war ja auch Umzug.
Dies klappte super, denn Romy fragte mich Freitags ob wir schon Samstag nach dem Tennis nach Wäschenbeuren waren, um Abends mit Jenny ihre bestanden Ausbildungsprüfung zu feiern *hihi* Wußte ich ja gar nichts von *grins* und ich willigte natürlich ein. Der Plan ging auf. Samstag Abend feierten wir in familärer Runde inkl. Jenny, die ja auch praktisch zur Familie gehört.
Aber hier gab es so den ersten kleinen Schockmoment als es zu einer Situation kam. Romy bindete mit ner Faschingsschlange unsere Handgelenke zusammen, was sich aber schnell wieder löste, bzw. sie bei sich gar nicht fest machte *hmpf* Auf meine spaßige Beschwerde brachte sie den Spruch: “Wer will sich denn schon binden!”, woauf ich antwortete “Und das sagst du mir ein Tag vor dem Valentinstag”.
Ihre Antwort war der knaller und ließ die Gespräche im Raum schlagartig verstummen: “Du willst mir morgen ja wohl kein Antrag machen” *SCHLUCK* Jenny schaute zu boden, Renate an die Decke, Ramona und Sean schauten mich mit großen Augen an.
Ok, ab da wußte ich, dass Renate auch Ramona eingeweiht hatte und die es Sean erzählt hatte. Zum glück merkte mein Schatz nicht so viel das es wirklich auffiel.
Der zweite knaller kam dann in der Nacht. Ihr ging es zunehmend schlechter. Gliederschmerzen, Kieferschmerzen, Husten, Halsweh und etwas Übelkeit, was auch am Sonntag nicht besser wurde. Das Essen und damit mein Plan das Jennys und Renate während unserer Abwesenheit die Kerzen aufstellt geriet ins Schwanken ![]()
Um 15Uhr kam nochmal Jenny vorbei und fingierte ihr Heimgehen nach Stuttgart, um einen etwaigen Verdacht zusätzlich zu zerschmettern. Um 17:30 stand fest, wir gehen nicht essen, was meinen kompletten Plan umwarf.
Ich fing an zu improvisieren und schmiedete folgenden Plan (B):
Ich hole das Essen bei der Reservierung ab. Hole dabei Jenny ab und lasse sie vor der Haustür warten bis ich ihr per SMS bescheid gebe das wir uns nach unten in Romys Zimmer verdrückt hatten. Ab da sollte sie loslegen und ich versuche meinen Schatz möglichst nicht nach oben kommen zu lassen. Das war der Plan und ich hoffe diese klappte jetzt.
Jenny ebenfalls nervös, vergaß fast ihr Handy beim Abholen, aber schlußendlich klappte es. Romy bereitete unten alles für unser Essen vor. Ich holte das Essen und Jenny ab. Ging rein, sicherte ab, dass es nichts mehr gab, was ein Essensabbruch verursachen konnte und gab Jenny per vorbereitete SMS bescheid sie könne loslegen.
Anfangs alleine, aber dann mit Unterstützung von Renate und Ramona bauten sie das große Herz auf und zündeten die Kerzen an. Sie gab bescheid und ich fädelte es ein, dass wir wieder nach oben gingen.
Zuerst kam ein erstauntes OH und mein Schatz dachte, sie sein hier in eine romantische Szene von Ramona und Sean reingeplatzt, bis sie das große L + R in der Mitte es Herzens sah. Jetzt war mein auftritt und ich brachte die kleine Schachtel mit dem Ring hervor und fragte sie ob sie mich heiraten und meine Frau werden wolle.
Es kam ein lautes “JA” und in der Küche kam ein verzücktes Quiecken von den Helfern hervor …
Wir gratulieren ganz herzlich Vera und Dirk
Hey ihr zwei! Freu mich so für euch.
“Du willst mir morgen ja wohl keinen Antrag machen” – so funny
FILMREIF!! Ganz großes Heiratstennis!!!
So suessssss
Auf jeden Fall herzlichen Glueckstrumpf!!!! Wo ihr eure Flitterwochen verbringt wisst ihr ja gell???
Herzlichen Glückwunsch nach Norditalien aus Südschweden.
Unser Muckel hat uns gestern alle von der tollen Nachricht informiert.
Das wurde aber auch Zeit. Wir Nordlichter sind da wohl ein bischen flotter! Wann steigt die große Party?
LG
Heyho! Herzlichen Glückwunsch!
Freu mich für euch!!!
Zum hunderttausendsten Mal herzlichen Glückwunsch
♥
freeeeeeuuuuuu mich so für euch!
Hi,
herzlichen Dank für die vielen Glückwünsche
Also die erste Party uzr Verlobung steigt morgen Abend, wann es dann richtig los geht, müssen wir noch mit diversen Leuten klären (Kirche, Standesamt, …) bzw. mit den Elternteilen klären. Aber wir haben da einen bestimmten Termin 2011 im Auge
Auf jeden Fall werden wir euch hier auf dem Laufenden halten
Hallo Lars und Frau,
ich wünsche euch viel Glück und segen zu eurer Entscheidung!
Gruß
Markus
Hallihallo,
mensch, das sind ja Nachrichten.
Da guck ich seit ner Ewigkeit mal wieder auf dieser Seite vorbei und dann les ich sowas.
Wünsch euch beiden alles erdenklich Gute für die Zukunft.