Am 03.09.2009 waren Andy, Micha, Nico und ich ja am See angeln und dabei mehr oder weniger erfolgreich. Heute nach 2-3 Anläufen hat es dann sehr spontan geklappt, die von Andy und Micha zahlreich gefangene Beute auch zu verarbeiten, denn bisher lagen dies in der Gefriertruhe.
Gestern noch schnell mit Andy und Micha abgeklärt, legte sie die Forellen in Salzwasser ein um diesen das Wasser zu entziehen. Micha besorgte noch Buchenholzspäne und Andy richtete heute soweit den Räucherofen, damit wir heute um 12:45 Uhr starten konnten. Ich war ja bei sowas noch nie dabei und war schon sehr gespannt, wie das so alles von statten geht
Bei Micha und Andy angekommen lagen die Forellen noch im Salzwasser und der Ofen war schon soweit bereit. Also hieß es aufhaken der Forellen, die auf zwei Behälter verteilt waren. Ein Wäscheständer diente dabei zur Aufbewahrung und zum abtrocknen bis es in den Ofen ging. Noch flott etwas Buchenholz auf dem Ofenboden verteilt, die Forellen an das Ofengitter aufgehängt und den Gasgrill angeschmissen der unter dem Ofen stand, um das Buchenholz zum schwelen zu bringen und die nötige Hitze in den Ofen zu verbreiten.
Der selbst erstellte Ofen war mit Abzuglucke, um die Temperatur regeln zu können und einem Thermometer versehen. Perfekte Bedingungen und schon hingen die Forellen im Ofen, der so langsam Temperatur aufnahm. Angesetzt 30-40min bei ca. 70-80° qualmen sollten den Forellen die entsprechende Farbe und Geschmack verleihen.
Meine Freundin R. machte sich mit J. (Freundin von Andy) so lange auf den Weg zum Martinimark in Besigheim, um nicht eingeräuchert zu werden, whärend wir den Ofen im Auge behielten und Männer gespräche führten
Nach ca. 40min war es dann so weit. Der Deckel wurde abgenommen und zum Vorschein kam eine herrlich braun geräucherte Forellenschwarm, der sogleich wieder um auskühlen auf dem Wäscheständer platz fand. Danach kam der 2. Schwung Forellen in den Ofen, der sogleich wieder mit Buchenholz versehen wurde, um weiter anzufeuern.
Das Ergebnis musste natürlich gleich mal erst überprüft werden und so wurde gleich mal eine Forelle unter uns aufgeteilt, der unglaublich lecker schmeckte. Ich hätte am liebsten den ganzen Wäscheständer stibitzt, aber leider passt der ja so nicht in mein Auto
Insgesamt wurden 43 herrliche Forellen im Ofen geräuchert, die anschließend gleich unter Verwandten und Freunden aufgeteilt wurden (unsere werden gleiche heute Abend verspeist – sowas läßt man nicht lange liegen
)
Alle Bilder des Räuchertages findet ihr HIER und wir haben beschlossen bald wieder angeln zu gehen
Forellen räuchern, Norwegen lässt grüßen. Ist auch schon lange her dass wir frisch geräucherte Forellen gegessen haben. Schön, dass Du auch an die Verwandten denkst
)
Tjo, bin halt nicht immer vergesslich
na wenn das nicht lecker aussieht.. ich glaub Räuchern kommt immer mehr in Mode, wenn man einmal geräuchert hat, kommt man auch so schnell nicht mehr davon los
VG
Marleen
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